Leibniz Apotheke
GESCHICHTE

4. Standort

seit 1975
Georgstraße 46

Die U-Bahnstation Kröpke war eröffnet und das Kröpke-Center eingeweiht worden als Apotheker Gerhard Schmidt seine zweite Leibniz Apotheke in der Georgstraße eröffnete. Die großzügige Offizin war in dunklem Holz gehalten, daher wirkten die Anklänge an alte Apothekeneinrichtungen stärker als das Design der 70er-Jahre. Nach den schwierigen Baustellenjahren entwickelte sich die Leibniz Apotheke am neuen Standort wieder erfolgreich. 1987 kaufte Apotheker Harm Kroeger, der bis dahin die Hölty Apotheke in der Südstadt geleitet hatte, die Leibniz Apotheke von Gerhard Schmidt, der sich in den Ruhestand zurückzog, und baute sie in jeder Hinsicht weiter aus. Dazu gehörte auch eine veränderte innere Struktur mit klaren Verantwortungsbereichen. Nachdem in die Offizin mehr Helligkeit und Farbe gekommen war, begann 2000 die Planung für einen grundlegenden Um- und Ausbau der Leibniz Apotheke auf der Basis der inneren Struktur mit dem Ziel besserer Arbeitsbedingungen und schnellerer Abläufe. Anfang 2002 waren die Arbeiten abgeschlossen.
Als Magdalene Linz, die bereits die Delfin-Apotheke auf der Lister Meile besaß, 2008 die Leibniz Apotheke kaufte, und sie zu ihrer „Hauptapotheke“ machte, übernahm sie eine erfolgreiche moderne Innenstadtapotheke. Vor allem der Einbau eines automatisierten Warenlagers und die grundlegende Umgestaltung der Offizin haben die Zukunftsfähigkeit der Leibniz Apotheke gestärkt und nach 10 Jahren den 2001 begonnen Umbau der Leibniz Apotheke vollendet. In die neue Offizin führt ein einladender, barrierefreier Eingang. Die Leibniz Apotheke war stets in Bewegung und es wird auch in Zukunft keinen Stillstand geben.

Fotos: Kirstin Langner (o) + Claus Conrad (m + u)
Quellen: Privatbesitz K. Langner © | büro conrad film | text | design | rat ©