Leibniz Apotheke
GESCHICHTE
Foto: Unbekannter Fotograf | 1970
Quelle: Historisches Museum Hannover (HMH) ©

3. Standort

1970–1975
Ladengruppe Opernhaus

Da ursprünglich geplant war, dass die meisten der ehemaligen Geschäfte des Conti-Blocks in das über den U-Bahn-Stationen gelegene neue „Kröpke-Center“ einziehen sollten, zogen die Geschäftsleute in ein auf dem Opernplatz provisorisch errichtetes Gebäude um, das den Namen „Ladengruppe Opernhaus“ trug. Hier fand auch die Leibniz Apotheke, die der Apotheker Gerhard Schmidt gekauft hatte, ein vorübergehendes Domizil.
Die von 1971 bis 1975 andauernden Bauarbeiten, die auch in die Georgstraße ausstrahlten, verursachten den dortigen Geschäften schwierige Jahre. Vor allem nachdem sich die ursprüngliche Planung des Kröpke-Centers – im unteren Bereich war eine zweigeschossige Halle mit Geschäften vorgesehen – aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten zerschlug und stattdessen ein Büroturm mit Warenhaus entstand, konnte die Leibniz Apotheke nicht mehr an ihrem Nachkriegsstandort wiedereröffnet werden.
Apotheker Schmidt ging daher auf die Suche nach einer neuen Adresse und wurde im „Haus Weitz“ in der Georgstraße fündig.

Fotos: Stadtvermessungsamt | 1976 (l) + 1976 (r)
Quelle: Landeshauptstadt Hannover | Geoinformation